Binäre Optionen und Forex richtig handeln

Kaufen oder Verkaufen?Binäre Optionen, häufig auch als Digitale Optionen bezeichnet, stellen innovative Finanzprodukte mit Verwandtschaft zu klassischen Optionen sowie CFDs dar. Als Hauptgründe für die wachsende Beliebtheit zu nennen sind die einfache Nachvollziehbarkeit, die Möglichkeit mit sehr geringen Einsätzen einzusteigen und die Chance auf beachtliche Gewinne innerhalb weniger Minuten. Im Gegensatz zum klassischen Optionshandel sind keine Optionsprämien zu zahlen, dies macht Binäre Optionen handeln auch für Kunden interessant welche das Ganze mit geringem Einsatz "nur mal testen möchten". Im Gegensatz zum Forex-Handel sind keine tiefgreifenden Kenntnisse rund um Fundamentalanalyse, technische Analyse oder Markttechnik notwendig (obwohl natürlich auch von Vorteil).

Binäroptionen als neuer Trend - Finanzwetten mit hohem Suchtfaktor werden in Deutschland immer beliebter

60 Sekunden Binäre Optionen Binary Options werden für verschiedene Anlageklassen (Basiswerte) wie Aktien, Rohstoffe, Währungen und Indizes angeboten. Dies ist als wichtiger Vorteil dieser Spekulationsform zu sehen als der Händler je nach aktueller Marktlage beispielsweise auf die Kursentwicklung beim DAX oder beim DOW JONES wetten kann, die Entwicklung von Gold, Silber oder Öl vorhersagen oder in Anbetracht kurzfristig bevorstehender Unternehmenszahlen auf einen Aufwärts- oder Abwärtsschub im Kurs einer bestimmten Einzelaktie wie Facebook, Google oder Deutsche Bank spekulieren kann. Was die Dauer der Anlage anbetrifft so reicht diese von 60 Sekunden (teils noch darunter) bis hin zu mehreren Tagen und Wochen. In diesem Zusammenhang sei jedoch klar gesagt dass Finanzwetten mit kurzen Laufzeiten (gerade 60 Sekunden Optionen) eine klar dominierende Rolle spielen.

Als wichtiger Vorteil des Handels mit Binären Optionen anzusehen ist dass Risiko und Ertrag von vornherein feststehen. Was den klassischen Call-/Put-Handel anbetrifft kann der Trader einen Ertrag von 60 bis 95 Prozent auf den geleisteten Einsatz erzielen (die entsprechenden Konditionen variieren von Anbieter zu Anbieter stark), bei One-Touch Optionen sind bis zu 500 Prozent Gewinn möglich. Den tatsächlichen Umfang von Risiko und Gewinn kann der Trader durch die Höhe des Einsatzes bestimmen, bei den meisten Brokern liegt der minimale Investitionsbetrag zwischen 10 und 25 Euro / US-Dollar, es gibt jedoch auch Anbieter mit deutlich geringerem Mindesteinsatz (zum Beispiel nur 1 Euro bei Banc de Binary oder RoboOption). Im negativen Fall (die Kurse entwickeln sich nachteilig, der Händler liegt mit seiner Entscheidung falsch) kommt am Ende der Optionslaufzeit in vielen Fällen eine Verlustabsicherung zum Tragen (Rückerstattung eines prozentualen Anteils vom Spekulationsbetrag, meist im Bereich zwischen 5 und 20 Prozent).

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Sechs häufige Fragen zum Handel mit Digitaloptionen

Als kleine Hilfe möchten wir an dieser Stelle die unserer Erfahrung nach häufigsten Einsteiger-Fragen rund um den Online-Optionshandel in aller Kürze beantworten. Ausführliche Informationen finden Sie auf dieser Seite.
I) Wie viel Geld muss beim Handel eingesetzt werden?
Die Spanne mit welcher ein Handel eröffnet werden kann reicht bei einer Binäroption von 1 Euro bis zu 25 Euro. Die eigentliche Einzahlung bei Kontoeröffnung schwankt von 1 Euro bis 300 Euro (teilweise auch mehr).
II) Welche Rendite ist möglich bzw. wie viel kann man verlieren?
Hinsichtlich der Handelsarten zu unterscheiden sind klassische Call Put Optionen mit einer maximalen Rendite im Bereich zwischen 60 und 95 Prozent sowie spezielle High Yield Investments (Touch Handel) mit bis zu 500 Prozent Gewinnerwartung, in jedem Falle lässt sich mit dieser modernen Finanzwette bei steigenden und fallenden Kursen Geld verdienen. Entwickelt sich der Handel nachteilig so ist in den meisten Fällen das eingesetzte Kapital verloren, vereinzelt greift jedoch eine Verlustabsicherung die meist bei den meisten Optionsarten in einem Bereich zwischen 10 und 25 Prozent liegt (nicht beim Grenzhandel).
III) Welche Laufzeiten werden angeboten?
Die Palette möglicher Laufzeiten für eine Binäre Option reicht von 30 Sekunden bis hin zu mehreren Wochen, die allermeisten Geschäfte werden jedoch intraday (innerhalb des gleichen Tages) geschlossen. Grundsätzlich gilt jedoch dass insbesondere Sekunden Trades aufgrund der Unberechenbarkeit der Kursschwankungen ein höheres Risiko mit sich bringen als längerfristig ausgerichtete Optionsgeschäfte.
IV) Wie kann man handeln? Ist die Installation einer Software notwendig?
Der Handel ist grundsätzlich vollständig online basiert, dies bedeutet dass keine lokal zu installierende Software notwendig ist, ein Internetzugang in Verbindung mit einem Standard-PC oder Notebook ist ausreichend. Was die Online-Schnittstelle anbetrifft setzen die meisten Anbieter auf die Handelsplattformen der drei Marktführer SpotOption, TechFinancials und Tradologic, es gibt jedoch auch vereinzelte Broker mit selbst entwickelten Plattformen. Zudem besteht bei einer ganzen Reihe an Brokern die Möglichkeit spezielle Apps für Android und iOS-Smartphones für den mobilen Handel zu nutzen.
V) Auf welche Basiswerte kann man wetten?
Es werden vier Asset-Klassen unterschieden, konkret kann der Händler mit einer Digitaloption auf die Entwicklung von Aktien, Indizes, Devisen (Währungspaare) und Rohstoffen spekulieren. Die konkret handelbaren Assets sind vom gewählten Broker abhängig.
VI) Ist das Ganze seriös? Wie sicher ist mein Kapital?
Grundsätzlich empfiehlt es sich bei der Wahl des Brokers auf die Regulierung zu achten, aber auch einschlägige Erfahrungen und Testberichte online zu recherchieren (Stichwort Vertrauenswürdigkeit). Was die Glaubwürdigkeit der Regulierung (bzw. der dahinter stehenden Institution) anbetrifft so ist anzumerken dass nahezu alle Anbieter über die zypriotische CySEC reguliert sind, vereinzelt sind Registrierungen bei anderen Aufsichtsbehörden in Deutschland (BaFin) und Großbritannien (Financial Conduct Authority FCA) vorhanden. Es gibt jedoch auch zahlreiche unregulierte Broker welche als seriös anzusehen sind, dies vor allem vor dem Hintergrund dass Broker mit einer Fokussierung auf US-Trader an einer Regulierung in einem EU-Land aufgrund der hiermit verbundenen Einschränkungen gar nicht interessiert sind.

Forex Trading - Devisenhandel für Einsteiger und Profis

Forex TradingDer Handel an der Börse wird oft als Spiel der Spiele bezeichnet. Wenn dieser Satz auch primär für den Handel mit Aktien, Anleihen, Renten, Derivaten etc. gebraucht wird, trifft er auf den Handel mit Devisen umso mehr zu. Der im Englischen als Forex Trading bezeichnete, spekulative Handel an den internationalen Devisenbörsen bedeutet für den Investor enorme Chance, aber natürlich auch enorme Risiken. Der Devisenmarkt ist heute - im Gegensatz zu früheren Zeiten - im Prinzip für jedermann zugänglich, wo einst nur große Banken im reinen Interbankengeschäft die großen Positionen untereinander wechselten, treten heute viele Privatanleger auf, die sich im Handel mit Devisen versuchen.

Beim Forexhandel gibt es keinen festen physischen Handelsplatz, Devisenhandel kann man sich am besten als die Summe aller Netzwerk- und Computerverbindungen einer Vielzahl an Handelsplätzen, Banken, Brokern und Handelnden weltweit vorstellen. Forex Trading bietet im Vergleich zum Aktienhandel eine Reihe nennenswerter Vorteile mit sich. Hierzu zählen ein liquider Markt (keine Gefahr von extremen Kurssprüngen aufgrund von Transaktionen bedeutender Institutionen), vollkommene Transparenz (alle Daten stehen allen Marktteilnehmern zum gleichen Zeitpunkt zur Verfügung) sowie geringe Transaktionskosten (in den allermeisten Fällen nur der bereits genannte Spread als Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs).
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Bullen und BärenDie Vorgehensweise ist vom Grundsatz her relativ einfach: Der Anleger entscheidet sich zunächst für ein sog. Währungspaar, beispielsweise US-Dollar und Euro, und kauft oder verkauft nun die eine Währung für die andere. Ziel des Ganzen ist eine gewisse Zeitspanne später mit Gewinn den entgegengesetzten Trade zu tätigen. Wie lang diese Zeitspanne ausfällt ist individuell und reicht von wenigen Sekunden bis hin zu mehreren Monaten. Grundsätzlich ist es so, dass das Risiko vom gewählten Zeitraum und vom sog. Hebel abhängt. Mittels des Einsatzes von Hebeln kann der Trader um ein Vielfaches seines eingesetzten Kapitals spekulieren. Beträgt dieser Hebel beispielsweise 1:100 so muss lediglich eine Sicherheitsleistung von 1% ("margin") erbracht werden. Befinden sich auf dem Konto 1.000 Euro ist folglich eine Spekulation in Höhe von 100.000 Euro möglich.
Wer beim Devisenhandel Gewinn machen möchte hat das grundsätzliche Ziel Wechselkursschwankungen zum eigenen Vorteil auszunutzen. Vereinfacht ausgedrückt besteht die ganze Kunst darin billiger zu kaufen als man verkauft. Die Frage wann man denn kaufen und wann man verkaufen sollte steht also im Zentrum des Geschehens. Bauchentscheidungen, Glücksspieler und Social Trader bei eToro & Co ausgenommen bleiben grundsätzlich zwei Formen der Entscheidungsfindung, die Fundamentalanalyse und die Technische Analyse. Welcher der beiden Strategien man persönlich den Vorzug gibt ist Geschmacksache und hängt zudem auch von der Größe des Handelskontos und der kurz-, mittel- oder langfristigen Ausrichtung des Tradings ab. Es gibt keine allgemeingültigen Empfehlungen und jeder Trader muss seinen eigenen Weg finden.

Handelsstrategien für Anfänger und Fortgeschrittene

Warum die allermeisten Trader Geld verlieren und nicht verdienen - dieser Fakt trifft beispielsweise auch auf den Handel mit Aktien oder CFDs zu - lässt sich an sich relativ einfach begründen: Neben dem nicht zu unterschätzenden Einfluss emotionaler Faktoren fehlt es vielen Anfängern (und auch bereits länger am Markt tätigen Hobby-Tradern) an einer Strategie, welche dann auch konsequent durchgehandelt wird.
Das mehr oder minder zufällige Aufspringen auf einen Trend (nachdem man diesen im Chart ausgemacht hat) mag im einen oder anderen Fall durchaus zum Erfolg führen. Genauso sieht es mit dem Einstieg in einen Countertrend-Trade ein, das Gefühl sagt dem Trader dass der Markt zu lange in eine Richtung gelaufen ist und jetzt drehen sollte. Der Betroffene mag sich über den ein oder anderen Gewinntrade freuen, ist aber - und dies ist ganz entscheidend - nicht in der Lage diese Trades zu wiederholen da der Einstieg (und meist auch der Ausstieg) aufgrund einer Mischung aus Halbwissen und Bauchgefühl zustande kam, konkrete Handelssignale lassen sich der persönlichen Entscheidung nicht zuordnen.
Es sei an dieser Stelle ganz klar gesagt dass es DIE Handelsstrategie natürlich nicht gibt. Viele Strategien funktionieren jedoch tatsächlich, allein fehlt es den allermeisten Tradern an der Konsequenz diese erfolgreich durchzuhandeln.
Es empfiehlt sich in jedem Falle sich für ein oder zwei Strategien zu entscheiden (abhängig auch von der zur Verfügung stehenden Zeit für den Handel) und diese dann zu verinnerlichen. Der ständige Wechsel von einer zur anderen Anlagestrategie bringt wenig da - nochmals - der Misserfolg im Test meist nicht auf den angewandten Handelsregeln basiert sondern durch die Art und Weise des Durchhandelns zustande kommt.
Wenn man eine grobe Einteilung von Handelsstrategien vornehmen möchte so lassen sich grundsätzlich folgende Varianten unterscheiden:

Trend Strategien: Wohin geht der Markt?

Bei einer Trendfolgestrategie geht es - wie der Name vermuten lässt - um das Erkennen und Nutzen eines möglichst eindeutigen Trends. Es existiert eine Vielzahl an Analyseansätzen um herauszufinden wann denn wirklich von einem Trend gesprochen werden kann und (vielleicht noch wichtiger) wann er zu Ende geht. Während im Forex Bereich die meisten Trend Strategien mittel- bis langfristig ausgerichtet sind ist der Einsatz beim Binäre Optionen handeln für nahezu alle Anlageformen und Verfallszeiten möglich.

Countertrend Strategien: Zu viel ist Zu viel

Konträr zum letzten Abschnitt geht es hier um das Erkennen von Extremsituationen im Chart welche auf eine Umkehrbewegung schließen lassen. Overbought und Oversold Indikatoren wie RSI oder Stochastik sind das Mittel der Wahl um derartige Situationen gewinnbringend auszunutzen. Es sei an dieser Stelle klar gesagt dass Countertrend Strategien insbesondere für Anfänger schwerer zu traden sind als die Trend Variante weshalb hier oft sog. Martingale Systeme zum Einsatz kommen. Der Einsatz wird bei negativem Verlauf des ersten Trades (der ersten Option) um einen bestimmten Faktor erhöht um am Ende eines Zyklus ein positives Gesamtergebnis zu erhalten. Martingale Strategien funktionieren in der Regel eine Weile recht gut, das Risiko dieser Handelsart ist jedoch sehr hoch.

Breakout Strategien: Trendlinien, Unterstützung und Widerstand im Blick

Dieser Ansatz zeichnet sich durch charttechnische Analyse mit Trendlinien sowie Ebenen von Unterstützung und Widerstand aus. Gehandelt wird der Bruch von Trendlinien sowie von Support und Resistance. Im Gegensatz zu reinen Indikatoren-Systematiken fehlt die Eineindeutigkeit des Ganzen, die konkrete Schwierigkeit besteht hier in der subjektiven Empfindung eines Traders was denn nun wirklich als Unterstützung und Widerstand zu werten ist. Breakouts lassen sich insbesondere beim Trading mit Binary Optionen sinnvoll nutzen, spielen aber auch im Forex Segment eine wichtige Rolle. Die Strategie ist zu Zeiten starker Marktbewegung am effektivsten, bei eher ruhigem Marktverlauf ist vom Breakout Trading eher abzuraten. Unabhängig vom tatsächlichen Handeln sollte die Beachtung wichtiger Ebenen von Support und Resistance jedoch bei allen Strategien eine wichtige Rolle spielen.

News Trading: Nachrichten bewegen die Märkte

Wie der Name vermuten lässt geht es beim News Trading um das Eröffnen einer Position aufgrund der Bekanntgabe einer wichtigen News, daher lässt sich diese Strategie nur zu bestimmten Zeitpunkten anwenden. Die Zahl wichtiger marktbewegender Neuigkeiten hält sich für kurz- bis mittelfristig orientierte Trader zwar in einem überschaubaren Rahmen, dennoch bedarf es Zeit und Mühe sich mit den Hintergründen der Veröffentlichung auseinanderzusetzen weshalb viele Trader rund eine halbe Stunde vor und nach der Bekanntgabe wichtiger Veröffentlichungen den Handel komplett einstellen. Im engen Zusammenhang mit dem News Trading steht die sog. Fundamentalanalyse welche sich mit den hinter den Preisänderungen stehenden Ursachen beschäftigt. Diese Ursachen umfassen wirtschaftliche, politische, gesellschaftliche und weitere Faktoren mit Einfluss auf Angebot und Nachfrage. Diesen Faktoren wird ein ursächlicher Zusammenhang mit der Preisentwicklung zugeschrieben.

Hedging Strategien: Sinnvoll nicht nur zur Verlustbegrenzung

Hedging spielt in den weltweiten Finanzmärkten eine herausragende Rolle, auch private FX Trader können die Vorteile einer derartigen Strategie nutzen beispielsweise im Zusammenhang mit Grid Trading Systemen (siehe nächster Absatz). Bei Binären Optionen sieht eine Absicherungsstrategie in aller Regel so aus dass der Trader eine Call Option an einem Tiefpunkt der Preiskurve kauft und eine Put Option an einem entsprechenden Hochpunkt, beide Optionen sollten den gleichen Verfallszeitpunkt haben. Befindet sich der Preis am Ende der Laufzeit über dem Call Einstieg und unter dem Put Einstieg haben beide Optionen gewonnen. In den beiden anderen Fällen (der Preis befindet sich unter Call und Put Einstieg bzw. über Call und Put Einstieg) beträgt der Verlust abhängig vom Broker ca. 20 bis 30 Prozent vom Einsatz. Hedging Strategien empfehlen sich im Gegensatz zur Volatilitätsstrategie vor allem bei einem Seitwärtsmarkt.

Grid Trading: Risikoreicher Handel mit hohem Gewinnpotenzial

Der Terminus Grid Trading bezeichnet das wiederholte Kaufen oder Verkaufen eines bestimmten Währungspaars in bestimmten Intervallen ohne Absicherung durch Stop Loss. In der ursprünglichen Form werden Buy und Sell Limit Orders in den Markt gestellt, dies unabhängig von der Preisentwicklung. Daneben existieren zahlreiche Abwandlungen mit auf Indikatoren basierenden Einstiegen, dynamischen Grid Legs (Intervallen) etc. Grid Systeme funktionieren sehr gut in seitwärts tendierenden Märkten und bei schwachen Trends (geringer Volatilität). Problematisch kann es für das klassische Grid System insbesondere bei einem starken Trend werden, für die modifizierte Version ist eine starke Trendumkehr der größte Feind. Da sich dieses System leicht automatisieren lässt gibt es eine Vielzahl (teils sehr guter) Grid Trading Expert Advisor, in den allermeisten Fällen ist auch eine Martingale Komponente enthalten. Entsprechende Optimierung vorausgesetzt können Grid EAs jahrelang sehr gute Ergebnisse erzielen, der berühmt-berüchtigte Death Trade und damit der Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist jedoch jederzeit möglich.

Trading Weisheiten - Bekanntes und Unbekanntes zum Nachdenken und Schmunzeln

Zahlreiche Gurus und solche die sich dafür halten haben das Trading um eine Vielzahl mehr oder weniger gewinnbringender Weisheiten und Zitate bereichert. Während dem einen oder anderen Zitat viel Weisheit innewohnt sind andere Börsensprüche eher zum Schmunzeln geeignet...
Billig kaufen – teuer verkaufen
DAS Ziel ALLER Anleger, egal ob Forex, Futures oder Aktien, doch Propheten sind an den weltweiten Börsen eher selten, daher mehr Wunschtraum denn Realität.
The trend is your friend - Der Trend ist dein Freund
Laufende Trends sollten ausgenutzt werden, ein zu früher Verkauf bei steigenden Kursen sollte vermieden werden. Um Trendstärke und mögliche Trendumkehr zu quantifizieren bedarf es jedoch viel Erfahrung.
Never catch a falling knife - Greife niemals in ein fallendes Messer
Der Sinn dürfte sich erschließen, wer während einem Abwärtstrend kauft muss viel Erfahrung haben um für den betreffenden Basiswert die Wahrscheinlichkeit einer Trendumkehr bestimmen zu können.
Wer viel Geld hat, kann spekulieren; wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren; wer kein Geld hat, muss spekulieren.
Börsenguru Andrè Kostolany mit einer gleichermaßen humorvollen wie sinnvollen Feststellung.
Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie über einen Harem mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen.
Wie überall im Leben so gilt nach Warren Buffet auch beim (kurzfristig wie langfristig orientierten) Trading: Man sollte niemals den Überblick verlieren!
Börsensignale sind wie Musik, man benötigt eine Antenne um sie aufzufangen um dann den Rhythmus zu erkennen.
Ja, ja und nochmals ja. Man kann im Bereich Börsenwissen vieles lernen, manche Menschen verfügen jedoch über die Fähigkeit Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen und Chartbilder wie offene Bücher zu lesen. Anderen dagegen werden sie immer wie das berühmte "Buch mit sieben Siegeln" erscheinen.
Währungsspekulanten sind Leute, die fest an die Unfähigkeit von Regierungen glauben.
Ein Spruch (den man nicht unbedingt unterstreichen muss) speziell für Forex Trader von Pierre van Dangen.
Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes.
Zum Schluss eine etwas allgemeinere Weisheit von George Bernard Shaw, der nichts hinzuzufügen ist...